Gästebuch

Eintrag hinterlassen

Waren Sie Bewohner des Lagers oder haben Sie Erinnerungen an diese Zeit? Wir freuen uns über Ihren Eintrag. Alle Einträge werden vor der Veröffentlichung geprüft.

Maximal 2000 Zeichen. Kein HTML erlaubt.

30 Einträge · Seite 3 von 3

1 2 3
Georg aus Bakum 10.07.2006
Hallo Audra,
wir trafen uns heute ja beim Einkaufen. Da hast Du mir von Deiner Homepage erzählt. Ich finde es ganz toll, dass Du mit dieser Homepage auf einen Teil unserer Zeitgeschichte aufmerksam machst, der sonst in Vergessenheit geraten wäre. Als jemand, der in der Nähe in der Stadt Oldenburg aufgewachsen ist und noch nie davon gehöt hatte, hat mich das sehr interessiert und auch berührt. Liebe Grüsse,
Georg
Rebekka aus Stolzenau 30.04.2006
Hallo Audra!
Super Seite, die Du hier so mühevoll erarbeitet hast. Es ist alles sehr berührend und ich habe Opa glaub ich auch erkannt. Ich finde es toll wie Du das alles machst und wünsche Dir viel Glück, das Du noch mehr Infos über das Leben in Wehnen bekommst. Es ist sehr Interessant!
Also, viel erfolg...
Rita aus Bad Zwischenahn 30.04.2006
Hallo Audra,
bin durch Zufall auf Deine Homepage gekommen.
Find ich ganz interessant , über Lager Wehnen zu lesen.Habe diese Zeit nicht mitgemacht.
Mich haben die Bilder sehr berührt.Mach weiter.
Andy 16.04.2006
Auch ich verbrachte meine Kindheit in diesem Lager Wehnen.
Deshalb möchte ich ein paar Gedanken, Erläuterungen allgemein über das Lagerleben einbringen.
Man stelle sich vor, von einem Tag auf den Anderen muss man seine Heimat, seine Umgebung, seine Familie und Freunde verlassen, und kommt in ein Land, dessen Sprache man nicht kennt, und das Land einem völlig fremd ist. Die Flucht vor dem russischem Regime, vor den Gräueltaten der Bolschewiken dieser gefürchteten Stalindiktatur war der Anlass vieler Osteuropäer, spontan ihre Heimat zu verlassen. Hier in Lager Wehnen, einem von vielen Lagern in Deutschland, wurde man aufgefangen, untergebracht und notdürftig versorgt.

Lager Wehnen war von den Engländer übernommen, und in ein Flüchtlingslager für sogenannte Heimatlose Ausländer umfunktioniert worden.
Eine Zuflucht, um den Flüchtlingen wenigstens ein Dach über den Kopf zu geben. Es war als Durchgangslager für verschiedene Nationalitäten gedacht, wurde aber später hauptsächlich für Litauer eine Unterkunft auf Zeit, was sich aber auf Jahre hinauszog. Keiner kannte den anderen, man war sich fremd, da man sich trotz der gleichen Nationalität, nicht kannte - und nur das hat sie erst mal alle verbunden.
Dieses Lager hatte auch einen von der Behörde eingesetzten Kommandanten, der einen Bewohner dieses Lagers als Stellvertreter berufen hat. Dieser war mit der Mächtigste im Lager, da er bei vielen Entscheidungen des Kommandanten mit Rat und Tat zur Seite stand.

Lager-Wehnen, hatte an die zehn Baracken, in denen die Menschen mit ihren Familien auf engstem Raum leben mussten. Man schlief teilweise mit mehreren Familienmitgliedern in einem Zimmer, Kinder sogar im gleichem Bett der Eltern. Die Bretterwände waren so dünn, das man Unterhaltungen, Schreie, Klagen und weinen der Kinder Tag und Nacht hören konnte.
Die sanitären Anlagen waren katastrophal, denn für die ca. 30-40 Menschen in einer Baracke, gab es nur in einer Baracke eine Doppeltoilette und am anderen Ende eine Waschküche. Für die übrigen Baracken waren Plumpsklos in einer separaten Hütte außerhalb eingerichtet. Ein mal im Monat, getrennt nach Weiblein und Männlein, konnte man sich mit in einer Gemeinschaftsdusche einer Baracke warm abduschen.
Das Beheizen der Zimmer und alltägliche Kochen der Speisen geschah mit uralten Öfen, betrieben mit Kohle, Torf oder hauptsächlich illegal geschlagenem Holz aus dem nahen Wäldchen.

Mit den umliegenden Bauern hatte man stets ein gutes Verhältnis, denn dort kaufte man günstig Kartoffeln, Obst oder auch direkt von der gemelkten Kuh die noch warme Milch. Manchmal half man auch beim Bauern aus, wenn der Bauer Arbeit hatte, und verdiente sich ein sehr willkommenes Zubrot, was nicht jedem gelang.
In einem Teil einer Baracke war eine Kirche eingerichtet, die von außen gar nicht so nach Kirche aussah, aber von innen eine schöne intime kirchliche Atmosphäre ausstrahlte, wo täglich viele Menschen Trost und Hoffnung suchten. Die sonntäglichen Messen waren s
Susanne Fröhlich aus Wardenburg 27.03.2006
Sehr geehrte Frau Brinkhus-Saltys,
habe heute im Geschichtskurs an der Uni-Oldenburg von ihrer Homepage erfahren. Bin begeistert das sie dieses Thema aufgreifen. Es ist unbedingt nötig
das Personen - die diese Zeit persönlich erlebt haben - der späteren Generation - also uns! -
darüber berichten. Machen sie weiter!
Susanne Fröhlich
Ewald Schmidt aus Oldenburg 26.03.2006
Sehr geehrte Frau Brinkhus-Saltys,
habe von meinem Freund Klaus-Dieter von ihrer Homepage erfahren. Er weiß das ich Geschichte an der Uni-Oldenburg studiere und mich für Nachkriegsgeschichte interessiere.. Ich finde deshalb ihre Homepage sehr interessant,
zumal sie ja Geschichte "vor der Haustür" betrifft. Ihre sehr gut gemachte Homepage werde ich deshalb an der Uni-Oldenburg in meinem Geschichtskurs weiterempfehlen!
Ich werde ihre Homepage weiter besuchen.
Gruss
Ewald
Klaus-Dieter aus Oldenburg 25.03.2006
Hallo Audra,
ich bin überrascht das es in Bad Zwischenahn ein DP-Lager gegeben haben soll. Bitte erforsche diese Sache weiter! Ich bin an dem Ergebnis sehr interessiert!
Ich werde diese Homepage weiter beobachten!
Klaus-Dieter
Algis aus Edewecht 06.02.2006
Hallo Audra,
eine tolle Seite,die Du erarbeitet hast.Fühle mich in die Zeit zurückversetzt und kann mich an Einiges erinnern.Auch die Informationen dazu sind hervorragend.
War schon eine schwere Zeit für die Menschen in dem Lager,für mich im Rückblick eine sehr schöne und ein äußerst prägender Lebensabschnitt.
Die Wenigsten wissen von dem damaligen Lager, deshalb finde ich es besonders wichtig dieses den Menschen zu zeigen.
Mach weiter so.
Marita aus Edewecht 05.02.2006
Hallo Audra,
habe heute mal auf Deine Seite geschaut. Finde die website sehr schön und übersichtlich gestaltet.
Ich konnte sogar einige aus der Saltys-Familie wieder erkennen.
Gelegentlich setze ich hier noch ein paar Fotos dazu. Laß Dich überraschen.
Liebe Grüße Marita
Regine 22.01.2006
Bin zufällig auf ihre Seite gekommen. Finde die Seiten sehr interessant. Ich lebte damals in Wehnen.
1 2 3